Inhalt
Wieder und wieder wurde die Judas-Figur in der Geschichte als Begründung für Antisemitismus und Judenfeindlichkeit missbraucht – bis heute. Das Stück „Judas“ kann ein Beitrag sein zur
Auseinandersetzung mit historisch gewachsenen, aber auch politisch gelenkten Feindbildern.
Es gab in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Jetzt ist es an der Zeit, dass Judas selbst zu Wort kommt: Im Theatersolo „Judas“ von Lot Vekemans redet er selbst. In einer
inszenierten Show macht er den Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurückzubringen. Und damit führt er sein Publikum dahin, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.
Das Stück vermag auch kirchenferne Menschen anzusprechen, denn „Judas“ behandelt zutiefst menschliche Konfliktlinien: Wo komme ich her, was sind meine Beweggründe für mein Handeln? Meine Träume, meine Utopien.
Informationen zur Veranstaltung
Für Gruppen (zehn Personen) wird bei einer Sammelbestellung über den Veranstalter auf Anfrage eine Freikarte gewährt.
Begleitpersonen von Schwerbehinderten, die gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises (Vermerk „B“) auf eine Begleitperson angewiesen sind, erhalten freien Eintritt.
Für Gruppenbuchungen sowie für die Buchung von Plätzen für schwerbehinderte Menschen "und Begleitpersonen" wenden Sie sich bitte an den Veranstalter unter der Telefonnummer 02153 898 4141 oder per E-Mail an nettekultur@nettetal.de
Es besteht freie Platzwahl.
Bildrechte liegen bei der Stadt Nettetal.