Die Moderation des Abends übernimmt Lutz von Rosenberg Lipinsky. Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Seit Jahren sorgt er sich auf unterhaltsame und intelligente Weise um die deutsche Seele. Und diese wühlt sich zur Zeit auf wie selten, denn die Demokratie ist in Gefahr. Sagen die einen. Wir leben in keiner Demokratie. Sagen die anderen. Es ist Zeit, mal darüber zu sprechen, was das denn überhaupt sein soll: »Herrschaft des Volkes«. Wir regen uns auf, stellen alles infrage, wollen alles wissen und sind dann stets dagegen. Es wird Zeit, sich zu vergewissern: Wollen und können wir überhaupt Demokratie? Und ist sie alternativlos? Vielleicht sollten wir mal wieder was Anderes ausprobieren: Monarchie, Plentokratie, Theokratie, Autokratie oder Anarchie. Vielleicht sind wir dann eines Tages zufrieden? Und bekommen, was wir wollen: Unsere Ruhe!
Garantiert nicht ruhig sind die Gäste des Abends, die Unterhaltung vom Feinsten bieten:
Ausbilder Schmidt regt sich in seinem neuen Programm köstlich über alle Alltagshindernisse auf – vor allem über sämtliche Luschen, Luschienen (gesprochen wie Schlumpfine) und Lurche. Comedy mit hoher Gagdichte und jede Menge Publikumsaktionen und Parodien. Das ist des Ausbilders Mission: Anschiss für jeden, hat noch keinem geschadet. Jawoll! Zumal der Ausbilder es heute auch wirklich schwer hat: Die Generation Kevin de Luxe kann leider gar nix. Selbst die Stiefel muss Ausbilder Schmidt seinen Rekruten morgens noch binden, nachdem er ihnen die Uniform rausgelegt hat und den Milchkaffee (aus Sojamilch) ans Feldbett gebracht hat.
René Sydow ist Deutschlands sprachmächtigster Kabarettist und er spricht nun an und aus, was in unserer Sprache und Gesellschaft verschleiert, totgeschwiegen und zerredet wird. Er seziert Herrschaftssprache und Internetgebrabbel, lässt heiße Luft aus Schaumschlägern und Wichtigtuern, entlarvt Phrasendrescher und Wortverbieter. Wo andere faseln, redet er Tacheles. Wo gelabert wird, stellt er fest. Statt Blabla gibt es Gedanken. Statt Larifari: Sinn. Und wenn der Zuschauer sich fragt: „Darf man das so sagen?“, dann antwortet der Kabarettist: „Ja. Aber nur in ganzen Sätzen.“
Fee Badenius überlässt Fee Badenius nichts mehr dem Zufall und bringt sich ab sofort selbst ganz groß raus! Dabei bleibt sie so, wie das Publikum sie seit vielen Jahren kennt und liebt: Witzig, ehrlich, ironisch und musikalisch. Gleichzeitig hat sie haufenweise neue Lieder im Gepäck. Gefühlvolle Balladen, fröhliche Pop-Songs, schräge Humoresken und wie immer: Texte, die erheitern und berühren. Fee Badenius singt und erzählt aus vollem Herzen vom Gefühl der inneren Leere, mit großen Worten über kleine Alltäglichkeiten und deckt mit zarter Stimme und warmherzigem Humor die ganze Bandbreite des menschlichen Lebens ab.
Olaf Bossi nimmt dich mit auf eine Reise durch die Kultjahre deiner Jugend und das verrückte Leben von heute. Von Wetten, dass…? bis WhatsApp-Gruppe – deine Zeitreise beginnt JETZT! Telefonzellen, Bandsalat und Viva TV - ist das echt schon so lang her? Eigentlich sind wir doch noch Jugendliche – nur mit jahrelanger Erfahrung… und Rückenschmerzen! Wo ist die Zeit eigentlich hin? Die Telefonzellen, die Videotheken und die Freunde von früher? Olaf holt uns zurück in die Zeit, als wir auf Fotos noch jung aussahen (ohne Filter) und zeigt mit treffsicheren Pointen, wie verrückt und liebenswert das Leben damals war – und heute ist. Also schnapp dir deine Lieben, die Buffalos und das Neon-Shirt und sei dabei – diese Show wird legendär!
Hinweis
Schüler, Studenten und Auszubildende (bis 25 Jahre alt), sowie Berechtigte für laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II/SGB XII oder Bundesversorgungsgesetz erhalten gegen Vorlage eines Ausweises bzw. Nachweises eine Ermäßigung.
Für Gruppen (ab zehn Personen) wird bei Sammelbestellung über den Veranstalter auf Anfrage eine Ermäßigung von zehn Prozent pro Ticketkategorie gewährt.
Für Gruppenbuchungen sowie für die Buchung von Plätzen für schwerbehinderte Menschen "und Begleitpersonen" wenden Sie sich bitte an den Veranstalter unter der Telefonnummer 02153 898 4141 oder per E-Mail an nettekultur@nettetal.de.
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